| ..oder optimale Pflegebedingungen reduzieren die Häufigkeit von Krankheitsfällen auf ein Minimum. Viele Erkrankungen gehen auf schlechte Pflegebedingungen zurück. Seltener oder kleinvolumiger Teilwasserwechsel, hohe Besatzdichte, unausgewogene Ernährung, Dauerstress durch (vermeindliche) Rivalen und vieles andere schwächen das Immunsystem unserer Pfleglinge. Verletzungen durch Revierkämpfe oder Flossenschäden verheilen bei guter Konstitution und guter Wasserhygiene sehr schnell, ist das nicht der Fall, kommt es häufig zu bakteriellen Infektionen und sich darauf ansiedelnden Verpilzungen. Auch der so oft beklagte "Befall mit Darmparasiten" und Verdauungsstörungen (fädiger, weißer Kot) sind fast immer auf Pflegefehler bzw. falsche oder einseitige Ernährung zurückzuführen. Auch anderer Faktoren wie Streß z.B. durch Umsetzen, Transport und sozialer Strß oder einfach Fütterung mit weißen Mückenlarven führen zu dem selben Symptom. Viele Diagnosen werden sehr oberflächlich und meist auf vagen Vermutungen aufgebaut, dementsprechend fällt dann meist auch die Behandlung aus. Ohne zu wissen, womit man (bzw. der Fisch) es zu tun hat, ist eine sinnvolle und gezielte Behandlung unmöglich. |